Gemeinde Brachttal startet „Zukunftsbriefkasten" – Kinder und Jugendliche können ab sofort ihre Ideen einreichen
Am Freitag, 18. September 2026, hatte die Gemeinde Brachttal zur zweiten Kinder- und Jugendvollversammlung eingeladen. Im Zuge der Veranstaltung hat die Gemeinde eine neue, dauerhafte Beteiligungsmöglichkeit geschaffen:
Am Eingang des Rathauses hängt der sogenannte „Zukunftsbriefkasten", in den Kinder und Jugendliche aus Brachttal jederzeit ihre Ideen, Wünsche und Anregungen für die Gemeinde einwerfen können.
Idee entstand bereits im Vorfeld der Vollversammlung
Die Idee zum Zukunftsbriefkasten ist nicht erst im Zuge der Vollversammlung entstanden: Jessica Riemenschneider, die bei der Gemeinde Brachttal für den Bereich Kinder- und Jugendarbeit zuständig ist und die Vollversammlung
organisiert, begleitet und nachbereitet, hatte sich den Briefkasten gemeinsam mit Bürgermeister Wolfram Zimmer bereits im Vorfeld der Veranstaltung überlegt. Beiden war klar, dass nicht jedes Kind und jeder Jugendliche an der Vollversammlung teilnehmen kann und dass manche Ideen auch erst im Nachgang entstehen. Kindern und Jugendlichen sollte deshalb nicht nur im Rahmen der jährlichen Versammlung, sondern fortlaufend eine Stimme gegeben werden – daher wurde der Zukunftsbriefkasten bereits am Eingang des Rathauses aufgehängt.
So funktioniert die Teilnahme
Alle Kinder und Jugendlichen aus Brachttal sind weiterhin eingeladen, ihre Ideen für die Gemeinde schriftlich einzureichen:
- Ältere Kinder und Jugendliche können ihre Vorschläge in Briefform verfassen. Ein passendes Briefpapier liegt der aktuellen Ausgabe der „Brachttal Aktuell" bei – es kann aber auch jedes andere Papier oder eine Karte verwendet werden.
- Jüngere Kinder können ihre Wünsche, Ideen usw. für Brachttal auch in Form eines Bildes einreichen.
- Bitte auf dem Brief oder Bild jeweils Name und Kontaktdaten vermerken, damit eine Rückmeldung möglich ist.
Die Beiträge können jederzeit in den Zukunftsbriefkasten am Eingang des Rathauses eingeworfen werden.
Bewusste Entscheidung für die analoge Form
Die Gemeinde hat sich bewusst für die schriftliche Variante entschieden. Damit soll Kindern und Jugendlichen neben der zunehmend digitalen Lebenswelt auch wieder ein Zugang zur Schreib- und Papierwelt ermöglicht werden.
„Wir freuen uns über jeden Brief und jedes Bild und über das Interesse, die Zukunft von Brachttal mitzugestalten", so Jessica Riemenschneider. Sie und Bürgermeister Zimmer betonen, dass die eingereichten Ideen ernst genommen und im Anschluss geprüft werden. Je nach Art des Vorschlags kann sich dabei zeigen, dass manche Anliegen eher kurzfristig aufgegriffen werden können, während andere einen längeren zeitlichen oder finanziellen Vorlauf benötigen oder zunächst mit den zuständigen Stellen abgestimmt werden müssen. Die Gemeinde ist zudem darum bemüht, die jungen Ideengeberinnen und Ideengeber, wo es sich anbietet, in die weiteren Schritte einzubeziehen, damit ihr
Engagement auch über die Einreichung hinaus sichtbar bleibt.

